Zone

Kurtatsch - Margreid

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Kurtatsch - Margreid

Das Gebiet Kurtatsch - Margreid umfasst einen Großteil unserer Anbauflächen. Die Weinberge erstrecken sich über eine beeindruckende Höhenspanne von 210 m bis 1.000 m Meereshöhe. Das Wechselspiel aus unterschiedlichen Höhenlagen, Bodenzusammensetzungen und örtlichen Mikroklimata ermöglicht es, für all unsere 12 Rebsorten den jeweils geeigneten Standort zu finden.

Zonenüberflug

Kurtatsch

 

 

Höhe
210 - 940 m
Klimatische Bedingungen
976 mm
ø Niederschlag
21 °C
ø Tagestemperatur
18 °C
ø Nachttemperatur

Das mediterrane Klima sorgt tagsüber für warme Temperaturen mit intensiver Sonneneinstrahlung, während nachts die kühleren, alpinen Einflüsse spürbar sind. Diese starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht gewährleisten einerseits den Säuregehalt und fördern andererseits die Entfaltung der Aromen der Trauben, was letztendlich zu Komplexität, Frische und Mineralität im Wein führt.
Ein positiver Einfluss auf das Klima wird auch durch die regelmäßig auftretende 'Ora' ausgeübt, ein Südwind, der vom Gardasee talaufwärts weht. Seine trockene und warme Luft begünstigt das rasche Trocknen der Weinberge nach Regentagen, um einem Pilzbefall der Trauben entgegenzuwirken.

Entiklar
2
Entiklar Blickrichtung Süden
Bodenprofil

Das Fundament für Einzigartigkeit

Die Zone Kurtatsch - Margreid weist ein vielfältiges Bodenprofil auf, das grob in drei Bereiche unterteilt werden kann: Ausgehend vom Kirchturm in Kurtatsch bestehen die Hügellagen nördlich Richtung Tramin aus kalkhaltigen Moränenablagerungen auf Dolomitgestein. Im südlichen Bereich, Richtung Margreid, sind die Böden lehmhaltig und sandig-tonig. Die Weinberge in der Talsohle von Margreid wachsen auf sandig-kalkhaltigen Anschwemmböden, die sich nach der Trockenlegung und Urbarmachung des ehemals sumpfigen Gebietes im 18. Jh. durch die österreichisch-ungarische Kaiserin Maria-Theresia, gebildet haben.

Johannes Tiefenbrunner