Die Weinberge
Ursprung von Qualität und Charakter…
Dieser Leitsatz des Weingutes Tiefenbrunner Castel Turmhof ist Philosophie des Hauses und zugleich Grundlage für einen Weinbau im Gleichklang mit der Natur. Er spiegelt sich sowohl im Anbau der Reben als auch in deren Pflege wider.
Bei der Errichtung neuer Rebanlagen legen wir großen Wert auf die optimale Abstimmung von Lage und Rebsorte. Die sorgfältig ausgewählten Rebstöcke werden nicht mehr im traditionellen Pergelsystem gepflanzt, sondern unabhängig vom Standort zumeist auf Drahtrahmen gezogen.
Nur an den Steilhängen kommt seit einigen Jahren die alte Pergelanlage – wenngleich in etwas abgeänderter Form – wieder zum Einsatz. Die offene Pergel bietet hier der Rebe ein ideales Gleichgewicht zwischen Beschattung und Besonnung und verhilft den Trauben damit zu einer besonders guten Aromenbildung.
Wir richten unser Augenmerk verstärkt auf natürlichen Pflanzenschutz, der die Rebe in ihrer Entwicklung, in ihrem Wachstum und in ihrer Gesundheit unterstützt.
Ein weiterer Faktor, der ausschlaggebend auf die Qualität der Weine Einfluss nimmt, ist die konsequente Ertragsreduzierung.
Bei den Weinen der klassischen Linie liegt der Hektarertrag zwischen 90 und 120 Doppelzentnern, bei den Selektionen „Turmhof“ und „Linticlarus“ bei 40 – 80 Doppelzentnern pro Hektar.
Eine Besonderheit im Anbau ist der Müller Thurgau „Feldmarschall von Fenner“, der seit 1972 auf einer Höhe von 1.000 Metern ü. d. M. im Weingut Hofstatt am Fennberg wächst. Dieser Wein ist benannt nach Franz Philipp Freiherr von Fenner zu Fennberg, dem die Hofstatt einst als Sommerresidenz diente. Der Anbau von Müller Thurgau auf dieser Höhe ist einmalig in Europa und auf die ideale geographische Ausrichtung des Weinberges sowie auf ein spezielles Mikroklima zurückzuführen.





